Donnerstag, 6. Mai 2010
Nobel Peace Center
Donnerstag, 22. April 2010
Hui-a khoe Diavortrag am 28. April in Bad Sassendorf
----------------------------------------------------------------------------------------------------------Der Vorstand von Hui-a khoe Deutschland veranstaltet am Mittwoch, den 28. April um 19:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Bad Sassendorf (bei Soest) einen Diavortrag. Das Thema des Vortrags ist “Eine Reise zu den Buschleuten ins östliche Namibia”.
Sie finden das Mehrgenerationenhaus in der Wasserstraße 9 in 59505 Bad Sassendorf. Eine Karte sowie eine Anfahrtsbeschreibung gibt es hier .
Dienstag, 13. April 2010
Visitors from Germany / Besuch aus Deutschland
During March some board members as well as members of the German Hui-a khoe Foundation came to Namibia. While in Nyae Nyae they visited different villages and discussed ideas and plans for their future support. Thanks for visitig us!!!
Im März waren einige Mitglieder des Vorstand als auch ein paar Mitglieder von Hui-a khoe Deutschland zu Besuch in Namibia. Während Ihrer Reise nach Nyae Nyae besuchten sie verschiedene Dörfer und besprachen mit uns, wie das Projekt weiter gehen soll und wie wir gemeinsam die Buschleute weiterhin unterstützen können. Neben einer Ausbreitung unserer “Hilfe zur Selbsthilfe” soll als nächstes die Verbesserung der medizinischen Versorgung in Nyae Nyae angepackt werden. Vielen Dank für Euren Besuch – es war schön, Euch hier zu haben!!!
Mittwoch, 10. März 2010
Sad news / Traurige Nachrichten
At the end of February little N!aici, the son of Jannie (one of the Hui-a khoe board members) passed away. He was the first child of Jannie and his second wife /oan (Jannies first wife died from TB early 2007). N!aici was 1 1/2 years old and died from diarrhoea, one of the main reasons for childhood death in Nyae Nyae, Bushmanland.
Ende Februar ist der keine N!aici, der Sohn von Jannie (Jannie ist im Vorstand von Hui-a khoe) gestorben. Er war das erste Kind von Jannie und seiner zweiten Frau /oan (Jannies erste Frau starb Anfang 2007 an Tuberkulose). N!aici wurde nur 1 1/2 Jahre alt und starb an Durchfall, immer noch eine der Haupttodesursachen bei kleinen Kindern in Nyae Nyae im Buschmannland.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Toy / Spielzeug
Growing-ups in Bushmanland have to make their own toys from what's available. This boy made an exact replica of the government truck using wire, tins and cardboard. - Amazing!Die San-Kinder müssen sich ihr Spielzeug selber bauen und nehmen dazu das, was sie in ihrer Umgebung finden. Dieser Junge hat einen ganz genauen Nachbau des LKWs der Regierung aus Draht, Dosen und Karton gebaut.
Montag, 21. Dezember 2009
Weihnachtsbrief 2009
Liebe Freunde und Förderer von Hui-a khoe,
Weihnachten steht vor der Tür und es ist an der Zeit, innezuhalten und zurück zu blicken auf das nun fast vergangene Jahr:
Für uns in Namibia als auch für Hui-a khoe Deutschland war es ein Jahr, in dem wir sehr viel erreicht haben:
Unser Hauptaugenmerk ist die Hilfe zu Selbsthilfe, d.h. wir versuchen möglichst vielen Ju/’hoansi Buschleuten in Nyae Nyae die Möglichkeit zu geben, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
Momentan geschieht das fast ausschließlich durch die Herstellung von Schmuck aus Straußeneiern, den wir den Buschleuten abnehmen und dann weiterverkaufen.
Wir waren 2009 in der Lage, den Umfang des Schmuckverkaufes so weit auszubauen, daß etwa 100 Frauen sich und ihre Familien durch die Schmuckherstellung ernähren können. Das ist ein schöner Erfolg, über den wir uns sehr freuen!!!
Wir haben in Nyae Nyae zwei junge Männer, Ka’qece und ≠oma, die fest bei Hui-a khoe angestellt sind und bei denen die Frauen ihren Schmuck gegen Lebensmittel eintauschen können. Die beiden sind in Baraka, einem Dorf im Osten Nyae Nyaes; dort haben wir einen Container, in dem die Lebensmittel gelagert werden und zu dem die Buschleute aus einem Umkreis von etwa 20 km zum Tauschen kommen.
Durch Spenden war es uns möglich, einen zweiten Container zu kaufen, der in Tsumkwe aufgestellt werden soll, damit zukünftig auch dort Lebensmittel erhältlich sind.
Regelmäßige Spenden haben es uns ermöglicht, die Versorgung von Saries Kindern sicherzustellen. Sarie war eine der ersten Frauen, die über Hui-a khoe Schmuck verkauft hat und ist im Dezember 2008 gestorben, nachdem sie von ihrem betrunkenen Mann verprügelt wurde. Bedingt durch das Desinteresse der Polizei in Tsumkwe ist ihr Mann nie verurteilt worden und läuft frei herum.
Nach einigem Hin und Her leben Saries Kinder nun bei ihrer Großmutter in ≠o'tcaqkxai, einem Dorf im Norden von Nyae Nyae. ≠o'tcaqkxai ist eines der größeren Dörfer in Nyae Nyae, hat eine eigene Village School und eine ziemlich intakte Dorfgemeinschaft – vermutlich aufgrund der abgelegenen Lage.
Die Kinder haben sich dort sehr gut eingelebt und ich bin froh, daß sie so weit entfernt von Tsumkwe (40 km) und ihrem Vater ohne den Einfluß von Shebeens (meist nicht legale Bars, in denen Alkohol verkauft wird) im Kreise von Saries Familie (neben der Großmutter leben noch einige Tanten und Großtanten in ≠o'tcaqkxai) ein neues Zuhause gefunden haben.
Weitere regelmäßige Spenden verwenden wir zur Unterstützung der Village School in Baraka. In den Village Schools werden Kinder bis einschließlich zum dritten Schuljahr in ihrer Muttersprache in den Dörfern unterrichtet.
Leider ist die Versorgungslage was Unterrichtsmaterial und Lebensmittel angeht, meist katastrophal und häufig reicht es gerade für eine Portion Maismehl am Tag. (Viele Kinder müssen im Nachbardorf zur Schule gehen und schlafen dort auch, daher werden die Kinder mittags in der Schule bekocht.) Durch die Spendengelder ist es uns möglich, den Speiseplan der Schule in Baraka zu verbessern und vor allem eine Versorgung der Kinder mit proteinreichen Nahrungsmitteln zu ermöglichen.
Obwohl wir in relativ kurzer Zeit soviel positive Veränderung geschafft haben, sind die Probleme in Nyae Nyae nach wie vor überwältigend:
Nach wie vor lebt der größte Teil der Ju/’hoansi in unbeschreiblicher materieller Armut; Arbeitsplätze gibt es so gut wie keine.
In Tsumkwe –dem einzigen kleinen Ort in Nyae Nyae, der auch Sitz der Regionalverwaltung ist- leben mehr Kavango, Ovambo und Herero als Buschleute. Das führt dazu, daß kaum Buschmannkinder dort zur Schule gehen (sie werden zu sehr „untergebuttert“ und laufen dann weg) und es letztendlich kaum Kinder gibt, die mehr als drei Jahre zur Schule gegangen sind.Tsumkwe ist voller Shebeens, wo eine große Anzahl Buschleute die Rente ihrer älteren Verwandten (in Namibia bekommt jeder über 60jährige vom Staat eine kleine Rente ausbezahlt) versäuft; zu den schlimmsten Folgen gehören Hunger, häusliche Gewalt und der völlige Verlust ihrer Würde.
So verdienen sich die anderen Volksstämme an den Ju/’hoansi eine „goldene Nase“; außerdem findet man immer wieder vor allem Männer, die von den Kavangos und Ovambos für etwas billigen Fusel als Arbeitskräfte „gehalten“ werden.
Diese traurige Situation ist aber von außen nicht zu ändern; so lange die Buschleute die anderen Stämme durch ihre Anfälligkeit für Alkohol finanzieren, lassen die es sich in Tsumkwe gut gehen und werden den Ort auch nicht verlassen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist die niedrigste in ganz Namibia und liegt bei 35 Jahren; vor allem die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren ist wahnsinnig hoch. Gründe hierfür sind vor allem Durchfallerkrankungen, Mangelernährung, Infektionen und Tuberkulose.
Dank eines großzügigen Spenders stehen uns im nächsten Jahr € 10 000,- für den Ankauf von Medikamenten und deren Verteilung zur Verfügung und wir hoffen sehr, damit etwas helfen zu können!
Sowohl der Vorstand von Hui-a khoe Deutschland als auch wir hier in Namibia sind bemüht, den Verkauf von Schmuck auszuweiten, damit noch mehr Frauen die Möglichkeit erhalten, sich und ihre Familien zu versorgen und sich so eine Lebensgrundlage zu schaffen.
Da einige „unserer“ Dörfer sehr abgelegen sind, wollen wir kleine Blechhütten in den Dörfern aufstellen, um dort Lebensmittel lagern und vor Ort verteilen zu können. Hierfür wollen wir die bisher eingegangenen und zukünftige Spenden verwenden.
Im Namen der Ju/hoansi Buschleute aus Nyae Nyae danke ich nun allen unter Euch / Ihnen, die uns durch ihre Hilfe und Mitarbeit, durch den Kauf oder Verkauf von Schmuck oder durch Spenden unterstützt haben ganz herzlich! Ohne Eure / Ihre Hilfe und Unterstützung wäre unsere Arbeit nicht möglich und wir sind dafür sehr dankbar!
Mit vielen Grüßen,
Ina Cramer
Hui-a khoe Foundation
Hier ein kleiner Überblick über das, was in Namibia bei und rund um Hui-a khoe 2009 alles passiert ist:
Das Jahr fing in Nyae Nyae mit viel Regen an: Sowohl im Januar als auch im Februar und März fielen große Mengen Regen und meine Besuche in den Dörfern wurden immer zu mehr oder weniger großen Schlammschlachten. Die Wege waren oft kaum noch befahrbar und mehr als einmal war ich froh, nicht irgendwo Mitten im Busch stecken geblieben zu sein.
Die gute Regenzeit ließ in ganz Nyae Nyae das Gras wachsen und so war genug Nahrung für das Wild und die wenigen Haustiere wie Schafe und Rinder vorhanden. Bedingt durch die vielen Pfannen, in denen während und nach einer guten Regenzeit viel Oberflächenwasser steht und die damit ideale Brutplätze für Moskitos sind, bricht manchmal Malaria aus. Zum Glück passierte dies in diesem Jahr aber nicht und die Ju/’hoansi Buschleute blieben von Malaria verschont.
Während des ersten Quartals war Anne Schulze Lammers aus Deutschland als Praktikantin bei Hui-a khoe und hat sich vor allem um unser Marketing gekümmert: Sie hat einen neuen, äußerlich sehr ansprechenden Produktkatalog erstellt, das Design für unsere neue Webseite gestaltet und es geschafft, unseren Schmuck in die Zeitschrift „Brigitte“ zu bringen!
Die Aufmerksamkeit und die Vielzahl an Bestellungen, die wir durch die Brigitte erhielten, waren schier unglaublich und haben uns förmlich umgehauen. Die Frauen kamen mit der Schmuckproduktion kaum noch nach – mit so einem großen Erfolg hatten wir nicht gerechnet!
Auf der anderen Seite haben uns die vielen Bestellungen aber auch unsere Grenzen und die Schwachstellen in unserem System gezeigt: Es ist letztendlich wahnsinnig schwierig bzw. eigentlich unmöglich, die Frauen nach bestimmten, sehr genauen Vorgaben arbeiten zu lassen; in wenigstens 50 % der Fälle weicht das Ergebnis von der Bestellung ab.
Nachdem die letzten Bestellungen vor Weihnachten abgehandelt sind, wird der Vorstand von Hui-a khoe Deutschland die ruhigere Zeit nach den Feiertagen nun zu einer Bestandsaufnahme nutzen und ein Programm zur Lagerverwaltung implementieren. So werden wir dann ab Januar nur noch Schmuck auf der Internetseite anbieten, der in Deutschland vorrätig und somit direkt lieferbar ist.
Im Mai kam für die Buschleute in Nyae Nyae der große Schreck in Form einiger Hererofamilien, die von Süden kommend den Veterinärzaun zwischen dem Hereroland und Nyae Nyae zerschnitten hatten und mit über 1000 Rindern, -zig Ziegen und einigen Pferden und Eseln ins Buschmannland eingedrungen sind.
Viele der Männer waren bewaffnet und behaupteten, Nyae Nyae sei ihr Land, da sie hier während der deutschen Kolonialzeit einige Vorfahren begraben hätten.
Ein Eilantrag der Nyae Nyae Development Foundation beim Obergericht half zum Glück schnell und die Rindebesitzer wurden nach etwa zwei Wochen festgenommen.
Die Rinderbesitzer wurden auf Kaution frei gelassen, ihre Rinder allerdings vom Staat konfisziert und ein Gerichtsverfahren eingeleitet.
Dieser Fall von illegalem Eindringen der Herero ins Buschmannland bedeutete für beide Seiten aber weit mehr als nur ungesetzliche Landnahme; die Herero haben damit einmal mehr deutlich gemacht, wie wenig sie die San -die in ihrer Sprache weder zur Gruppe der Menschen noch Tiere gehören, sondern eine Sache sind- achten. Mehrer Buschmänner erzählten mir, daß die Herero, die durch ihre Dörfer zogen (sie kamen nicht etwa still und leise, sondern mit der größten Selbstverständlichkeit), sie beschimpften und ihnen drohten.
Statt auf ihr Recht zu pochen und sich zu wehren, haben die Buschleute sich –wie schon so häufig- zurück gezogen. Ich habe sie gefragt, warum sie nicht einfach ein paar Rinder mit Giftpfeilen erschießen würden, aber dazu hatten sie zu sehr Angst vor den Herero und meinten zudem, diese würden sie verzaubern.
Während der zweiten Jahreshälfte haben wir vor allem in einigen Dörfern Kurse angeboten, in denen den Frauen die Details der Schmuckherstellung besonders bezüglich der Qualität gezeigt wurden.
Und ein Blick auf die Arbeit von Hui-a khoe in Deutschland:
In Deutschland wurde die Arbeit an unserem Projekt insbesondere durch 2 Bereiche geprägt:
Zum einen ging es darum, den schönen Schmuck der Buschleute zu vermarkten. Dabei nahm der Internetverkauf des Schmucks bedingt durch die große Resonanz aufgrund des kleinen Artikels in der „Brigitte“ den größten Stellenanteil in unserer Projektarbeit ein. Wir waren auf den enormen Ansturm von Bestellungen aus ganz Deutschland und auch aus dem angrenzenden europäischen Ausland nicht eingerichtet und so mussten manche Bestellerinnen lange Wartezeiten in Kauf nehmen, bis sie ihre wunderschönen Schmuckstücke endlich in die Hand nehmen konnten.
Deshalb von dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre große Geduld mit uns. Wir hoffen, dass die Freude an dem Schmuck der Buschleute bei Ihnen auch zukünftig zu einer Unterstützung unseres Projekts beiträgt.
Neben dem Internetverkauf fand Hui-a khoe Deutschland auf verschiedenen Märkten im Großraum Soest viele Freunde mit großem Interesse für das Selbsthilfeprojekt und den Schmuck der Buschleute. Besonders sollen hier der Bauernmarkt auf Haus Düsse in Bad Sassendorf-Ostinghausen sowie der Weihnachtsmarkt im mittelalterlichen Stadtkern von Soest erwähnt werden. Desweiteren dürfen wir regelmäßig alle 5 Wochen in der Rehaklinik in Möhnesee-Körbecke zu Gast sein und unseren Schmuck anbieten.
All unsere Aktivitäten führten dazu, dass Hui-a khoe Deutschland in 2009 einen fünfstelligen Eurobetrag an die namibische Stiftung überweisen konnte.
Der weitere Schwerpunkt unserer Arbeit in Deutschland bestand darin, Vereinsmitglieder, Ehrenamtliche, Freunde und Förderer für Hui-a khoe zu gewinnen und das Projekt bekannt zu machen. Mit einem sehr aktiven Vorstand sehen wir uns dabei auf einem guten Weg und unsere Aktivitäten auf den verschiedensten Märkten wären ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. So möchten wir auch von dieser Stelle aus unseren Vereinsmitgliedern, Ehrenamtlichen, Förderern, Freunden und Gönnern, Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrern sehr für Ihre vielfältige Hilfe und Unterstützung ganz herzlich danken! Bleiben Sie uns und unserem Projekt auch in 2010 treu!
Hui-a khoe – Gegenseitige Hilfe e.V.
Püttstr. 8a, 59494 Soest-Hiddingsen
Tel. 0175 75 20 355
Freitag, 18. Dezember 2009
Jette
Hier ist unser neues Familienmitglied: Jette. Geboren am 26. November ist sie der Hauptgrund dafür, daß ich momentan nicht blogge - ich bin einfach zu müde. Nachts stehe ich alle drei Stunden auf und tagsüber laufe ich wie ein Schlafwandler herum; ich habe aber das Gefühl, daß es langsam besser wird und ich mich an den Schlafentzug gewöhne. ;-)
Und hier sind die drei anderen Gründe für meine seltenen Blogeinträge: Lennart, Florenz und Justina. Lenni und Flo haben gerade Sommerferien und da die beiden ins Internat gehen, verbringe ich nun in den Ferien möglichst viel Zeit mit ihnen.
Mittwoch, 18. November 2009
Baskets from Hendrina / Körbe von Hendrina
Beside the baskets I also got some more earrings, also made from palm tree leaves. They will be sent to Germany with the next shipment.Donnerstag, 12. November 2009
Es gibt mich noch
Leider vergingen nun fünf Wochen ohne Blogeintrag und ich werde es heute wohl auch nicht mehr schaffen, einen englischen Eintrag zu schreiben. L
Der Hauptgrund für meine Faulheit ist meine Schwangerschaft und das heiße Wetter in Namibia; noch gut drei Wochen bis das Baby kommt und ich sitze hier –um 22:15- und schwitze…
Dieses letzte Drittel meiner Schwangerschaft macht mich wirklich k.o. und ich fühle mich oft einfach nur müde… So ist natürlich einiges liegen geblieben und ich habe es auch nicht so häufig wie geplant nach Nyae Nyae geschafft.
Hui-a khoe läuft aber weiter und ich bin damit beschäftigt alles aufzuarbeiten.
My sister was so kind and translated the German text for me - thanx Maike!!!
It’s been more than 5weeks since I’ve been blogging the last time. The reason for that is my pregnancy and the weather in
I have been really exhausted during the last 3 month of my pregnancy, but Hui-a khoe is still working as usual, even though I didn’t make it to Nyae Nyae as often as I wanted to.
Die Ohrringe, die oben auf dem Photo zu sehen sind, sind schon auf dem Weg nach Deutschland. Eine ganze Menge weißer Ohrringe landet Ende der Woche, die braunen folgen Ende nächster Woche.
Wir sind dabei, das ganze Webseiten-Bestellsystem dahin gehend zu verändern, daß nur noch bereits in Deutschland vorhandene Produkte bestellt werden können – die dann auch sofort versendet werden können und in dem Zuge können dann auch die Ohrringe schon bald bestellt werden.
Diese Umstellung ist nötig, da die San / Buschmannfrauen nicht auf Bestellung arbeiten können. So entstehen ewig lange Lieferzeiten und viel Unzufriedenheit auf allen Seiten und ich kann und möchte so nicht weiterarbeiten.
Letztendlich machen ich und die Vorsitzende von Hui-a khoe Deutschland alles ehrenamtlich und ich denke, daß ein Ehrenamt mehr als nur eine riesige Belastung sein sollte.
The earrings you see on the picture above are already on their way to



Auch die Frauen hier bei uns auf der Farm wollen aktiv werden und haben angefangen, Taschen zu nähen. Die dafür verwendeten Stoffe kommen ausschließlich aus Südafrika und es handelt sich dabei größtenteils um Shwe-shwe Stoffe. Das sind hochwertige Baumwollstoffe, die in einem speziellen Verfahren mit einer milden Säure ein Muster „eingebleicht“ bekommen. Die Taschen sind ziemlich groß (ohne Henkel etwa 40 x 45 cm), gefüttert und haben eine Innentasche mit Reißverschluß.
Jede Tasche ist aus zwei verschiedenen blauen Stoffen und es gibt sie mit einem Perlenherz, mit einem gestickten Käfer oder „plain“ (also ohne Herz bzw. Käfer).
The women living here in the area of our farm also want to start producing art and craft from

Auf Bestellung können auch Kinderkleidchen genäht werden; unsere Tochter Justina trägt hier eines aus braunem Shwe-shwe Stoff, ebenfalls mit Käfer.
Die Taschen werden ebenfalls über Hui-a khoe Deutschland vertrieben und ein Teil des Gewinnes geht an die Hui-a khoe Stiftung. Bei Interesse an den Taschen können Sie sich / könnt Ihr Euch bei mir melden: ina(at)bushman-crafts(dot)org .
We sell also children’s clothes on order. Our daughter Justina is wearing a dress made of brown She-she fabric on the picture. Please contact me in case you have questions concerning clothes for children!
The bags are sold via Hui-a khoe

Gestern hat Hendrina aus Olukonda im Ovamboland (das ist im Norden Namibias zwischen der Etoshapfanne und Angola) meine bestellten Körbchen und Ohrringe losgeschickt.
Wenn ich Glück habe, kommen sie morgen in Windhoek an und mein Mann kann sie mit nach Hause auf die Farm nehmen.
Hendrina und viele andere Frauen sind Teil der Ohandje Artists Cooperative und flechten in traditioneller Technik Schüsseln, Körbe und neuerdings auch Ohrringe – alles aus Palmblättern. Gefärbt wird ausschließlich mit Pflanzen, so kriegen sie selbst dieses knallige Pink hin!
Hendrina from Olukonda, Ovamboland (located in North Namibia between the Etosha Pan and
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Donation from the Lions / Spende von den Lions
Die Lions aus Soest, Deutschland haben eine großzügige Spende in Höhe von € 1000,- an Hui-a khoe Deutschland gemacht!!! Dafür danken wir alle ihnen ganz herzlich! Mit diesem Geld konnten wir einen zweiten Container kaufen, der in Tsumkwe aufgestellt werden soll. Jetzt sind wir gerade dabei, die beste und günstigste Lösung für den 800 km weiten Weg des Containers von Windhoek nach Tsumkwe zu finden. Wir halten Sie / Euch auf dem Laufenden!
Dienstag, 6. Oktober 2009
MTC Design for Life Expo, Windhoek
NBC, the Namibian Broadcasting Corporation, interviewed me and sent a short feature about Hui-a khoe on Sunday evening and we even won the award for the best art and craft entrepreneur!!!
Die MTC Expo in Windhoek in der letzten Woche war ein voller Erfolg. Jannie, /asa und Si#xai, die drei Ju/'hoansi, haben die Zeit in Windhoek wahnsinnig genossen und die Messe verlief für uns echt gut.
NBC, das Namibische Fernsehen, war bei uns und hat am Sonntagabend ein kurzes Interview mit mir gesendet und dazu haben wir auch noch den Preis für das besten Art und Craft Unternehmen gewonnen!!!

Freitag, 25. September 2009
MTC Lifestyle Expo Windhoek
Donnerstag, 24. September 2009
Update from Nyae Nyae / Neuigkeiten aus Nyae Nyae
I met Saries children in ≠o'tcaqkxai, where they are staying with their grandmother and next to some other family members of late Sarie. All of them seemed to be fine; the boys are obviously part of the group of other children and played around with them.
I am very glad that Hui-a khoe is able to supply food to the grandmother and the children with the generous support of some people from Germany, as she wouldn't be able to feed them all by her own.
Ich habe ja in der letzten Woche schon angekündigt, mehr über die aktuelle Situation in Nyae Nyae zu berichten:
Saries Kinder
In ≠o'tcaqkxai, einem Dorf im nördlichen Teil von Nyae Nyae, habe ich Saries Kinder besucht. Sie leben dort schon seit einiger Zeit bei ihrer Großmutter und im selben Dorf wie einige andere nahe Verwandte der verstorbenen Sarie. Es scheint, als ob die Kinder zur Normalität zurück gefunden haben und es ihnen wirklich gut geht; die Jungs sind Teil einer großen Gruppe anderer Kinder, mit denen sie zusammen spielen.
Ich bin wirklich froh und dankbar, daß Hui-a khoe kurz nach Saries Tod Paten für die Kinder finden konnte und durch deren großzügige Unterstützung die Kinder und die Großmutter mit Nahrungsmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarf unterstützen kann, da diese auf sich alleine gestellt sonst nicht alle Kinder hätte aufnehmen können.
In ≠o'tcaqkxai gibt es auch eine Village School, in die die Kinder zu Beginn des neuen Schuljahrs (Januar 2010) eingeschult werden sollen.
Ein großes Dankeschön allen Paten für Eure Unterstützung!!!



Food supply
Supplying food to the people living in remote areas is not always easy, as the food weights a lot and has to be carried over big distances. The Ju/'hoansi San living in villages don't have access to cars; a few of them own bicycles but one can imagine that it isn't fun to ride a bicycle over distances of 20 km and more through deep sand in an area with lots of elephants!!!
The maximum distance people are travelling to reach the container in Baraka is 20 km (one way!), which means villages further away don't have access to the container and to a regular food supply.
Therefore we decided already some time ago to buy a second container and place it in Tsumkwe, to give all the San living in the villages close by the opportunity to exchange their crafts for food, too.
Last week I was able to buy the container in Windhoek and am now busy negotiating with different transport companies to find the best / cheapest solution to get it to Tsumkwe. Again a big thank you to everybody who bought jewelry and / or donated some money to make the purchase of the container possible!!!
The trustees of Hui-a khoe decided to go on with the support of the two very remote villages ≠o'tcaqkxai (in the north) and K!auru (south of Nyae Nyae pan) and we had to find a solution for a regular food supply, too. This was much more difficult, due to the remoteness of the areas and the fact, that nobody is driving there on a regular base. After a lot of discussions with the people in ≠o'tcaqkxai we will try the following system: A small hut will be erected by the San living in the village and a they will also choose a suitable "shopkeeper". Hui-a khoe will supply the village on a monthly base with food -that will be kept in the hut- and given out by the shopkeeper in exchange for crafts.
The same system should be implemented in K!auru and hopefully it will work out!
The first load of food will be given out during October and I will keep you updated about the proceeds.
Nahrungsmittelverteilung
Eine der größten Schwierigkeiten stellt die Verteilung von Lebensmittel an die Ju'/hoansi San dar: Viele leben in sehr abgelegenen Dörfern und haben keinen Zugang zu Autos; einige wenige besitzen Fahrräder, aber man kann sich gut vorstellen, daß es nicht gerade Spaß macht, 20 km und mehr durch tiefen Sand in einem Gebiet zu fahren, in dem es vor Elefanten nur so wimmelt!!!
Die Buschleute, die ihre Sachen in Baraka bei uns gegen Nahrung eintauschen, leben alle in einem Umkreis von 20 km um das Dorf herum; alle anderen haben aufgrund des Transportproblems keinen Zugang zum Container und damit auch keinen Zugang zu einer regelmäßigen Versorgung mit Nahrungsmitteln.
Daher haben wir bereits im letzten Jahr beschlossen, einen zweite Container zu kaufen und diesen in Tsumkwe aufzustellen, damit die Ju'/hoansi aus der Nähe von Tsumkwe ebenfalls ihren Schmuck gegen Lebensmittel eintauschen können.
In der letzten Woche konnte ich dann einen Container in Windhoek kaufen und verhandle nun mit verschiedenen Speditionen, um den besten / günstigsten Weg für den Transport nach Tsumkwe zu finden. Auch hier vielen Dank all denen, die es uns durch den Kauf von Schmuck und / oder durch Spenden ermöglicht haben, genug Geld für den Container zusammen zu sammeln!!!
Die Leitung von Hui-a khoe Namibia hat beschlossen, die beiden total abgelegenen Dörfer ≠o'tcaqkxai (im Norden) und K!auru (südlich der Nyae Nyae Pfanne) weiterhin zu unterstützen und so mußte auch hier eine Lösung für eine regelmäßige Nahrungsmittelversorgung gefunden werden. Im Vergleich zum Container für Tsumkwe war dies jedoch weit problematischer, da beide Dörfer so abgelegen sind und niemand diese regelmäßig besucht. Nach langen Diskussionen mit den Einwohnern von ≠o'tcaqkxai haben wir beschlossen, folgendes System auszuprobieren: Die Bewohner des Dorfes sollen eine kleine Hütte aufstellen und eine geeignete Person aus ihrem Kreis auswählen, die für den Tauschen von Schmuck gegen Lebensmittel verantwortlich sein soll. Hui-a khoe wird dem Dorf einmal im Monat Lebensmittel liefern, diese sollen in der Hütte aufbewahrt werden und von dort aus eben “vertauscht” werden.
In K!auru soll die gleiche Lösung angewandt werden und ich hoffe sehr, daß alles so funktionieren wird, wie wir uns das denken! Die ersten Nahrungsmittel sollen im Oktober an die Dörfer geliefert werden und ich werde über die Ergebnisse dieses Projektes berichten.
Mittwoch, 16. September 2009
I wish all the people of the southern hemisphere happy spring days! Here in Namibia we don't have spring or autumn; we only have summer and winter and only very few days in between. To all of you living in Namibia: Happy early summer days!-And of course to the people of the north: lovely autumn days!
Ich wünsche allen Leuten auf der Südhalbkugel schöne Frühlingstage! Hier in Namibia haben wir eigentlich weder Herbst noch Frühling, sondern nur Sommer und Winter und ein paa Tage dazwischen. Daher an alle in Namibia: Schöne Frühsommertage!
-Und an die unter Euch, die auf der Nordhalbkugel leben: einen schönen Herbst!
Dienstag, 15. September 2009
Back at home / Wieder zu Hause

underdevelopment - Armut
elephants approaching waterhole - Elefanten auf dem Weg zum Wasser

tree squirrels - Baumhörnchen
Leopard









